Tschentscher fordert "konkrete Räume" für das Ehrenamt in Schulneubauten

"Für die Förderung des Ehrenamtes als eine der zentralen Stützen für Integration und sozialen Zusammenhalt brauchen wir dringend konkrete Räume und Ansprechstellen. Einer der Orte dafür müssen in Hamburg die Schulen werden, insbesondere bei den Neubauten muss dies auch bereits bei der Planung baulich vorgesehen werden."

Der Satz könnte von uns sein. Ist er aber nicht. Gesagt hat ihn jetzt Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher bei der Aktivoli-Freiwilligenbörse in den Börsensälen der Handelskammer.

Das heißt logischerweise: Konkrete Räume und Ansprechstellen fürs Ehrenamt müssen in die Planung des Schulcampus Lohsepark integriert werden. Sagen wir doch schon die ganze Zeit!

Kompromisslos

„Ein Kompromiss ist die Lösung eines Konfliktes durch gegenseitige freiwillige Übereinkunft, unter beiderseitigem Verzicht auf Teile der jeweils gestellten Forderungen“ – so lautet die Definition bei Wikipedia.

Was die Schulbehörde von Senator Ties Rabe (SPD) unter Kompromiss versteht, ist allerdings etwas vollkommen anderes, wie wir jetzt bei einer Gesprächsrunde feststellen mussten. Für sie ist der Kompromiss: Die ebenerdigen Freiflächen des Schulcampus Lohsepark werden genau so, wie die Jury des Städtebaulichen Gutachterverfahrens empfohlen hat: 4000 Quadratmeter groß (bzw. klein). Wir hingegen verstehen unter Kompromiss eine Übereinkunft zwischen der Schulbehörde und der Initiative Schulcampus Lohsepark – also ein Kompromiss zwischen den 4000 Quadratmetern und unserem Wunsch nach vollständig ebenerdigen Freiflächen von rund 7500 Quadratmetern.

Das klügste Buch im Regal

„Herz des Stadtteils. Knotenpunkt. Quartierszentrum. Bildungslandschaft. Community School. Vensterschool: Es gibt viele Namen für die Idee, dass eine Schule mehr sein muss als eine Lernanstalt, nämlich ein Bildungszentrum des gesamten Stadtteils.“

Mit diesen Sätzen beginnt unser Papier, in dem wir skizziert haben, was der Schulcampus Lohsepark – über seine Funktion als weiterführende Schule hinaus – im Stadtteil leisten könnte und sollte. „...the smartest book on the shelf“ beschreibt, wieso auf dem Baufeld 77 über das „Musterflächenprogramm“ der Schule hinaus gedacht werden muss, wieso jetzt die hybride Nutzung durch Schule und Quartier geplant werden muss und wieso der Bezirk Hamburg-Mitte genau an dieser Stelle einen Quartiersort braucht. Das Papier gibt es hier (PDF)

Nicht zuständig oder kein Zustand?

Und wieder waren wir unterwegs mit dem Architekturmodell für das Baufeld 77 – dieses Mal haben wir die SPD besucht. In der Clemens-Schultz-Straße saßen wir rund zwei Stunden mit Jette von Enckevort (Bürgerschaftabgeordnete) und Thorben Wiencke (Fraktionsgeschäftsführer für den Bezirk Mitte) zusammen.

Wie wichtig das Baufeld 77 und der Schulcampus Lohsepark nicht nur für die SchülerInnen ist, sondern für das gesamte Quartier, darum ging es vor allem in dem Gespräch. Und was für das Quartier wichtig ist – zum Beispiel ein lebenslanger Lernort, ein Treffpunkt für Jugendliche, ein Beratungszentrum, eine Stadtteilbibliothek –, das ist eigentlich Sache des Bezirks.

Noch Fragen, bitte?

Vor jeder Bezirksversammlung haben die Bürger die Möglichkeit, den Abgeordneten ihre Fragen zu stellen. Die haben wir jetzt genutzt und natürlich nicht nur eine Frage, sondern eine ganze Liste von Fragen verlesen. Ob die Abgeordneten wissen, dass mit der Clusterschule aus Gymnasium und Stadtteilschule ein Modellprojekt für Hamburg startet? Hat der Bezirk eine Position (wie z.B. ein Anforderungskatalog) zum Schulcampus Lohsepark, die die Bedeutung als ein „sozialräumliches Stadtteilzentrum“ festschreibt? Den vollständigen Fragenkatalog gibt es hier .... (PDF) Wir haben das Papier auch gleich einer Vertreterin des Bezirks Mitte übergeben, die es nach der Sitzung an die Fraktionen weitergeleitet hat.

Gesprächsbereit

Burchardtstr. 21, vierte Etage: Hier sitzt der Landesverband der Grünen, hier haben die Abgeordneten ihre Büros. Und hier war die Initiative Schulcampus Lohsepark zum Gespräch eingeladen. Im Besprechungsraum saßen wir zusammen mit Farid Müller (Bürgerschaftsabgeordneter aus dem Bezirk Mitte), Olaf Duge (Experte für Stadtentwicklung und Schule), Michael Osterburg (Abgeordneter in der Bezirksversammlung Mitte) und Nicole Baumgarten (Referentin für Schule und Berufsbildung).

Punkt für Punkt

„Die erwartbar bunte Mischung von SchülerInnen miteinander und mit der Nachbarschaft zusammenbringen“. Oder: „Vielfältige Räume sowie Freiflächen mit hybriden Nutzungsmöglichkeiten für Schule und Quartier bereit halten“. In einem 6-Punkte-Papier haben wir die Ideen und Vorstellungen unserer Initiative Schulcampus Lohsepark zusammengefasst. Nachzulesen ist es hier:

Da braut sich was zusammen

Dicht, dichter, am dichtesten, das ist nicht nur auf dem Baufeld 77 in der HafenCity die Leitlinie der Behörden. Deshalb hat sich die Eltern-Initiative „Das muss anders gehen“ an uns gewandt. Und uns gebeten, ihre Online-Petition zu unterstützen, was wir hiermit gerne tun. Denn auch an der Max-Brauer-Schule soll der Platz für die SchülerInnen zusammengestaucht werden, um auf minimaler Fläche maximal viele Kinder unterzubringen. https://weact.campact.de/petitions/fur-einen-bedarfsangemessenen-neubau-von-schulen-statt-ausbau-der-vorhandenen

Angedockt!

Und wieder ist eine Baugruppe aus der HafenCity unserer Initiative beigetreten. Es ist Dock 71 – eine Gemeinschaft, die schon seit zweieinhalb Jahren im Quartier wohnt. Auf ihrer letzten Sitzung wurde entschieden: "Die Baugruppe Dock 71 unterstützt das Engagement der Initiative Schulcampus Lohsepark für eine gute weiterführende Schule in der HafenCity und für die Quartiersnutzung von Schulräumlichkeiten und Freiräumen auf dem gesamten Baufeld 77 und beschließt, der Initiative Schulcampus Lohsepark beizutreten."

Christa Goetsch: "Enge und Kinder – das passt nicht zusammen"

Initiative Schulcampus Lohsepark: Frau Goetsch, in Hamburg ist Wohnraum knapp. Der rot-grüne Senat will daher einen Teil des Grundstücks der weiterführenden Schule in der HafenCity verkaufen und mit Wohnung bebauen lassen. Halten Sie das für richtig?

Sorge um die "Würde und Bedeutung" des Gedenkorts

"Die Bereitschaft, über das Für und Wider zu diskutieren, scheint bei der Schulbehörde begrenzt so sein", schreibt die "Welt". In dem Artikel "Kinder aufs Dach? Schulstreit geht weiter" wird unsere Kritik an der Teilung des Schulgrundstücks dargestellt, und dass die Schulbehörde an ihrer Position festhält.

„Staatlicher Geiz auf die Spitze getrieben“

Effizienz zu Lasten der Kinder – die „Taz“ kritisiert die Politik der Schulbehörde, durch Platzminimierung bei Schulgrundstücken Geld zu sparen oder sogar Geld zu machen. Als Beispiele dafür führt die „Taz“ fünf Schulen an, darunter auch den Schulcampus Lohsepark.

"Wir unterstützen das Engagement"

Wir haben Post bekommen: „Das Anliegen der Initiative Schulcampus Lohsepark ist im Interesse künftiger Schülergenerationen absolut sinnvoll, und wir unterstützen das Engagement, das gesamte Baufeld 77 als gesamtes Schulgrundstück sowie einen vollständig ebenerdigen Schulhof zu erhalten – wie es im Entwurf des Bebauungsplans vorgesehen ist.“

Die Glaubwürdigkeitsfrage

„Senat schiebt Spekulationen einen Riegel vor – Grundstücke der katholischen Schulen an Bildungsnutzung gebunden. Lukrativer Verkauf ausgeschlossen“, so übertitelte das Hamburger Abendblatt am 17.12.2018 eine Geschichte im Lokalteil. Darin ist zu lesen: Der rot-grüne Senat will verhindern, dass der Schulnutzung gewidmete Grundstücke meistbietend verkauft werden, um dort „lukrativen Wohnungsbau zu ermöglichen“.

Von Papiervögeln und Seilbahnen

Sitzsteine, Klettergeräte in Form von Papiervögeln, Schaukel, Seilbahn, Jugendclub, Bolzplatz, Baumreihen, Beete, Naturteich: Die künftigen Schülerinnen und Schüler des Schulcampus Lohsepark hatten sehr viele Ideen für einen guten Schulhof.

Kommt und bastelt!

Ein kleines Fußballfeld. Beete. Ein Jugendtreff. Parkour-Hindernisse. Bäume und Hecken. Ruhige Ecken zum Chillen.

Die Initiative Schulcampus lädt Kinder, Eltern, Anwohner, Interessierte ein, im maßstabsgerechten Modell die Freiflächen auf dem Schulgrundstück des Schulcampus Lohsepark zu gestalten. Architekturmodell und Bastelmaterial sind da, von kleinen Menschen bis zum großen Baum, und nun brauchen wir eure Kreativität! Kommt vorbei und baut einen schönen Schulhof oder malt ihn auf Papier (ein Kunstpädagoge ist vor Ort!):

Samstag, 8. Dezember 2018, von 10-12 Uhr, Gemeinschaftsraum Dock 71, Am Lohsepark 16.

"Die Politik sollte froh sein, dass mündige Bürger sich beteiligen"

Will die Initiative Schulcampus Lohsepark sich beteiligen an den künftigen Planungen für die weiterführende Schule? Wollen Eltern, Anwohner, Engagierte aus der HafenCity und den angrenzenden Stadtteilen ihr Expertenwissen in dieses Pilotprojekt für Hamburg einer Clusterschule aus Stadtteilschule und Gymnasium einbringen? Und wollen sie als Hamburger BürgerInnen ihre kritische Haltung zu einer Teilung des Grundstücks und zum Schulhof auf dem Dach weiterhin vertreten?

Oberbaudirektor Höing: „Wir haben versprochen, dass Sie die Planungen begleiten sollen“

„Ich maße mir an zu sagen: Wir nehmen die Bürgerbeteiligung ernst.“ Diesen Satz sagte der Oberbaudirektor Franz-Josef Höing auf unsere Frage, ob die Initiative Schulcampus Lohsepark an den künftigen Planungen für die weiterführende Schule beteiligt werden soll. Gestellt hatten wir sie bei der Veranstaltung „Mitten in Hamburg – Mitten am Tag: Hamburgs Stadtentwicklung“ im Gemeindesaal der St. Petri Kirche, in der der Oberbaudirektor aktuelle Stadtentwicklungsprojekte erläuterte.

Für uns war diese Mittagsveranstaltung also eine gute Gelegenheit, genauer in Erfahrung zu bringen, was er von unserer Partizipation an der Schulplanung hält. Höing antwortete: „Wir beteiligen Bürger nicht, weil man das dummerweise heute so machen muss, sondern wir tun das, weil wir überzeugt sind, dass Bürgerbeteiligung richtig ist, weil wir dabei die Expertise der Menschen vor Ort einsammeln.“ Das freut uns! Denn das denken wir nämlich auch!

Der Schulsenator stellt uns seine Bedingung

Nun hat es stattgefunden, unser Treffen mit Schulsenator, Geschäftsführer der HafenCity Hamburg GmbH und einem Vertreter der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) – der Oberbaudirektor selbst hatte leider kurzfristig abgesagt.

Der Schulsenator Ties Rabe hat uns eine Bedingung der Schulbehörde dafür genannt, dass wir als Initiative Schulcampus Lohsepark an den kommenden Planungen für die weiterführende Schule beteiligt werden: Wir sollen akzeptieren, dass rund die Hälfte der Schulhoffläche auf dem Gebäudedach platziert wird.

Die drei Fragezeichen

Wie, nur 4000 Quadratmeter ebenerdiger Schulhof? Sind darin auch noch die Flächen für die Mülltonnen und die Verkehrswege eingerechnet? Und nehmen die beiden Kleinspielfelder auf dem Schulhof tatsächlich zwei Drittel der Fläche ein?

Und das soll es jetzt sein?

Da ist sie, die Überarbeitung des städtebaulichen Entwurfs für das Baufeld 77. Genauer gesagt: auf Baufeld 77a fürs Wohnen und 77b für den Schulcampus Lohsepark, denn in den Plänen der HafenCity Hamburg GmbH ist das Grundstück schon geteilt.

Mitdenken, mitreden

Bei unserem Initiativen-Treffen mit den Bürgerschaftsabgeordneten Anfang September hatten Carola Veit (SPD) und Stefanie von Berg (Grüne) vorgeschlagen, dass die Initiative Schulcampus Lohsepark an der weiteren Entwicklung des Schulcampus Lohsepark beteiligt werden. Auch der Schulsenator unterstützt dies, wie er der Initiative inzwischen in einem Gespräch mitgeteilt hat. Sehr gut! Denn natürlich möchten wir die Vorstellungen der heutigen und künftigen Quartiersbewohner, der Bewohner benachbarter Stadtteile, der Eltern, der Kinder in die weiteren Planungen einbringen.

Deshalb lädt die Initiative Schulcampus Lohsepark alle Unterstützerinnen und Unterstützer und alle Interessierten ein, über die weitere Entwicklung des Baufelds 77 zu diskutieren. Der Termin ist:

Montag, 19. November 2018, 20 Uhr, Gemeinschaftsraum Dock 71, Am Lohsepark 16.

Wir freuen uns auf einen lebendigen Abend!

Tooooor!

Wir haben einen sehr schönen Anruf bekommen: Ein Geschäftsführer der Baugemeinschaft „Tor zur Welt“ hat uns mitgeteilt, dass die ganze Baugemeinschaft unserer Initiative Schulcampus Lohsepark beitritt. Eine weitere Baugemeinschaft diskutiert gerade den gleichen Schritt. Das finden wir großartig! Herzlich willkommen!

Schluss mit der Geheimniskrämerei

Unser Beharren auf Transparenz hat Erfolg gehabt! Die Schulbau Hamburg hat einige Unterlagen zum Städtebaulichen Gutachterverfahren auf ihre Website gestellt. Nun ist der Siegerentwurf von Haas Cook Zemmrich Studio 2050 öffentlich und auch die Vorschläge der anderen Architekten für den Schulcampus Lohsepark (man findet die Entwürfe am Ende des Protokolls der Jurysitzung).

Auf Kosten der Kinder

"Opfert die Stadt die Freiflächen einer Schule, um an Immobilien zu verdienen? Dieser Eindruck liegt nahe" – so heißt es im dem "Wohnungsbau statt Modellschule?" betitelten Text der "Welt". In dem Aufmacher des Lokalteils wird geschildert, wie die Schule im Siegerentwurf des Städtebaulichen Gutachterverfahrens zusammengedrängt wird für einen Wohnblock, "der mehr Bruttogeschossfläche hat als die Schule".

Den Artikel der Welt gibt es hier.

Abreißen und mitmachen!

Wir sind schon ziemlich viele in der Initiative Schulcampus Lohsepark, aber wir wollen natürlich immer mehr werden. Deshalb haben wir einen Flyer entworfen mit Abreißzetteln für Blog und Newsletter, den ihr ausdrucken und aufhängen könnt. Danke fürs Mitmachen! Newsletter-Ausdruck zum Download

„Lassen Sie Luft zum Leben!“

„Schule muss zukunftsfähig sein“, „Setzen Sie auf das Nicht-Planbare“, „Kinder brauchen Raum, der Schulhof auf dem Dach ist keine Lösung“, “„Lassen Sie Luft für das Leben in der HafenCity“ – die Botschaft an die Politiker war eindeutig: Das Baufeld 77 soll für den Schulcampus Lohsepark reserviert bleiben; das Grundstück soll nicht geteilt werden, damit hier eine gute Schule entstehen kann.

Farid Müller: So nicht!

Zu Kaffee und Kuchen hatte Farid Müller ins Klein&Kaiserlich am 18. August eingeladen, um mit den Bürgern und Quartiersbewohnern über die HafenCity, Verkehr, Luftverschmutzung, Pferdekutschen am Kaiserkai, Kitas und Kinder-Betreuungsschlüssel zu sprechen. Und über den Schulcampus Lohsepark.

Vertrauenskrise

In ihrer August-Titelgeschichte berichtet die HafenCity Zeitung über unsere Initiative, unser Anliegen und unsere Verärgerung darüber, dass die Behörden intransparent agieren und hinter unserem Rücken Fakten schaffen wollen.

Zum Gespräch zwischen unserer Initiative Schulcampus Lohsepark und Vertretern der Hamburgischen Bürgerschaft haben sich inzwischen Abgeordnete verschiedener Parteien angemeldet. Termin: 3. September, 19.30 Uhr, Gemeinschaftsraum Dock 71, Am Lohsepark 16.

Halbe Wahrheiten

Werden bei der Planung zum Schulcampus Lohsepark die Bürger eigentlich ernst genommen? Werden also die Hamburger Bürger von den Behörden korrekt informiert?

DIE ZEIT: Platz da! – Von Christoph Twickel

"Seit Jahren soll in der HafenCity eine weiterführende Schule entstehen. Nun plant die Stadt, einen Teil des Grundstücks für Wohnungsbau zu nutzen. Das regt die Eltern mächtig auf." Zum gesamten Artikel

Offener Brief an die Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft

Nun ist der Brief abgeschickt: Alle Fraktionen der Hamburger Bürgerschaft haben den Text bekommen, in dem wir unsere Sorgen über die Planungen zum Schulcampus Lohsepark schildern und in dem wir unser Befremden über den intransparenten Prozess formulieren.

„Kinder brauchen Auslauf!“

Sie saßen im Kreis um das Architekturmodell herum und waren verärgert, fassungslos, enttäuscht: So eine schmale Schlucht zwischen zwei Klötzen soll der Pausenhof des Schulcampus Lohsepark sein, der künftigen weiterführenden Schule ihrer Kinder?

Die "Zeit" zu Besuch

Heute war ein Fotograf für den Hamburg-Teil der "Zeit" bei uns. Am Tag zuvor hatten wir unsere Unterstützer gebeten, zu dem Fototermin zu kommen. Und trotz dieser Kurzfristigkeit kamen sie - mit Kindern, Kinderwagen, Fahrrädern und Lastenfahrrädern, zu Fuß. Die Kinder im Krippen-, Kita- und Grundschulalter tobten fröhlich auf dem Grundstücksteil, den die Behörden ihrer künftigen Schule wegnehmen wollen. Am Donnerstag sehen wir uns in der "Zeit!"

Informationsveranstaltung zum Schulcampus

Ein weiteres spannendes und vor allem auch für die Entwicklung des Lebens im Stadtteil sowie die Stärkung der sozialen Infrastruktur ausgesprochen wichtiges Vorhaben wirft seine Schatten voraus: In den kommenden 3 Jahren wird der sogenannte „Schulcampus Lohsepark“ geplant und gebaut. Hier sollen eine Stadtteilschule und ein Gymnasium unter einem Dach entstehen.